Aktuelles

Am 28. April veranstaltet der Verein SternenEltern Saarland ein Näh- und Kreativtreffen, um gemeinsam für Sternenkinder zu nähen und zu basteln. Wer Interesse hat mitzuwirken, bitte ANMELDEN bis zum 20.04.2018 unter verein@sternenelternsaarland.de. Wer nähen möchte, bitte eigene Nähmaschine mit Zubehör mitbringen (Es wird allerdings keine Haftung übernommen). Stoffe und Bastelmaterialien sind vorhanden, aber mitgebrachte Spenden sind natürlich auch sehr hilfreich. Für weitere Infos bezüglich der Veranstaltung oder Spendenmöglichkeit kontaktiert uns hier oder per mail. Meldet euch an und seid dabei! Wir freuen uns auf euch!!!


Ein Einblick in die Eigenproduktion unserer Teams teilweise in Zusammenarbeit mit Kooperationpartnern entstanden

Jedes unserer Teams, egal ob mit Nähen, Häkeln,Stricken, Basteln, Büroarbeit, Recherche, Social Media, Homepage oder anderem beschäftigt, ist sehr sehr wertvoll für uns. Ohne dieses wundervolle ehrenamtliche Engagement, könnten wir den Sterneneltern und Sternenkindern nicht so vielfältige Angebote zur Verfügung stellen. Wir wissen selbst wie viel Zeit und Herzblut darin steckt. Vielen Dank für eure einzigartige Arbeit!!!

Klickt die Bilder an und erfahrt Näheres darüber.


🌟🌟🌟 Wir haben den VEREIN SternenEltern Saarland gegründet!!  🌟🌟🌟

SternenEltern Saarland schreitet voran! Der nächste Meilenstein ist erreicht!


SternenEltern Saarland konnte die ersten drei Sterneneltern auf ihrem schweren Weg begleiten, unterstützen, die Kinder ausstatten mit Kleidung und die Erinnerungen schaffen, die in dem kurzen Moment möglich waren, um für die Zukunft erhalten zu bleiben. Es ist eine Herzenssache von uns, diese kleinen Menschen, egal wie weit fortgeschritten die Schwangerschaft auch war oder wie viele Tage sie im Krankenhaus noch bei uns bleiben durften, wohl behütet zu wissen und Wertschätzung und Anerkennung zukommen zu lassen. Jedes Kind hat es verdient, nicht nur im Herzen, sondern auch im täglichen Leben der Eltern einen Platz zu finden. Sei es mit Fotos, Abdrücken, oder anderen Andenken. Ebenso haben die Eltern das Recht das kleine Leben im Bauch oder auch kurz auf unserer Welt, festzuhalten und diesen kurzen Moment, der nie mehr wiederkehrt, in Ruhe zu erleben.

Um vielen Eltern diese Möglichkeiten zu schaffen, ist viel Engagement, Arbeit und Ehrgeiz notwendig. Selbstverständlich soll dies rein ehrenamtlich geschehen. Für diesen Zweck haben wir den VEREIN "SternenEltern Saarland" gegründet. Wir hoffen auf Fördermitglieder, die unsere Arbeit unterstützen möchten und Spenden, die den Sterneneltern und Sternenkindern zu Gute kommen. Jedoch sind auch Leute gefragt, die uns behilflich sein möchten. Wer sich auf irgendeine Weise für diesen Zweck engagieren möchte, sei es selbst mit anpacken, fördern, sponsern oder hilfreiche Kontakte herstellen, ist bei uns herzlich willkommen. Wir zählen auf euch! Teilt, liked und ganz wichtig, meldet euch!


SternenEltern Saarland konnte zum ersten Mal aktiv werden und frischen Sterneneltern in der Akutsituation helfen!

Wir konnten den Eltern und dem Kind eine Bestattung vermitteln und dafür sorgen, dass es sanft gebettet seine Reise antreten kann.

Wir sind sehr froh und auch stolz, dass alles so reibungslos funktionierte, wie wir uns das im Vorfeld vorgestellt hatten. Aller Anfang ist schwer, doch jetzt ist er gemacht und wir sind auch schon dabei die zweite Anfrage zu bearbeiten. 

Bitte unterstützt unsere ehrenamtliche Arbeit durch Liken und fleißiges Teilen unserer Seiten und Beiträge, damit viele Eltern davon profitieren können!

Die Sternenmama hat uns gebeten ihre Geschichte zu veröffentlichen, damit auch dieses kleine Kind Gehör findet und nicht vergessen wird. Vielen Dank an Birgit Rutz und Miri Lauck für die tolle Unterstützung!

 

Meine Geschichte der Fehlgeburt

Ich habe ziemlich früh erfahren, dass ich schwanger sei, denn zu dem Zeitpunkt war meine Periode 4 Tage überfällig. Ich bin am 06.11.17 ins Krankenhaus wegen Schmerzen. Man sagte mir, dass ein Ei unterwegs sei sich einzunisten, es müsste sich noch entscheiden, ob es bleiben möchte oder nicht.

Im ersten Moment war es ein Schock, denn es war ungeplant. Aber dann der schönste ungeplante Plan!

Am 13.11.17 folgte der erste Frauenarzttermin. Es war alles etwas schwierig, denn wenn man von der Periode an rechnet wäre ich da schon in der 7. Woche gewesen, dem war aber nicht so, es war nur eine kleine Fruchthöhle zu sehen, die der 4.-5. Woche entsprach. Mein Eisprung war sehr spät und sie sagte gleich, dass es auch sein kann, dass nichts daraus wird und müsse eine Woche später wieder kommen.

Am 20.11.17 das gleiche. Die Fruchthöhle wäre nicht viel gewachsen und ein Embryo fand sie auch nicht. Sie sagte mir, sie würde uns noch eine Chance geben und ich sollte 1 Woche später wieder kommen.

Für den nächstem Termin hatte ich meinen Freund gebeten mit zu kommen, denn ich sagte ihm, dass unser Kind seinen Papa sehen wolle und sich deswegen noch nicht gezeigt hat.

Also nahm ich ihn zum nächsten Termin mit. Als sie mit dem Schallen begann, sah man ein kleines Wesen und seinen Herzschlag. Es war das Schönste was ich jemals sah, wir haben uns sehr gefreut!

2 Wochen später nochmal zur Kontrolle und das Herzchen schlug kräftig weiter. Sie sagte mir, dass mein HCG-Wert etwas zu niedrig sei und meinte es könne sein, dass mit dem Kind was nicht stimmt, aber es könnte auch sein, dass alles gut sei.

Am 27.12.17 wäre ich in der 10. SSW gewesen. Ich bekam eine leichte Blutung. Wir sind ins Krankenhaus und die Ärztin dort nahmen uns in das Untersuchungszimmer mit. Sie fing an zu Schallen. Ich habe direkt unsere Mupfel erkannt und sofort gesehen, dass es keinen Herzschlag mehr hatte, obwohl die Ärztin 2 Minuten kein Wort sagte. Doch dann kam dieser Satz: "Es tut mir leid, ich finde keinen Herzschlag mehr und es entspricht erst der 8. Woche." Da war unsere Mupfel schon zwei Wochen nicht mehr lebendig in meinem Bauch, denn kurz nach dem letzen Termin sei es verstorben.

Es fühlte sich so an, als ob mir jemand mein Herz rausreißen würde. Es war doch unsere kleine Mupfel und ich dachte, dass es Schicksal sei. Warum wollte es dann nicht mehr bei Mama im Bauch leben.

Ich entschied mich für einen natürlichen Abgang. Es war sofort klar, eine Ausschabung komme für mich nicht infrage, denn ich wollte mein Kind so bekommen, wie eine Mama nun mal ihr Kind bekommt. 

Am 30.11.17 hat mein Freund das erste Mal nach der Nachricht seine Hand wieder auf meinen Bauch gelegt und es war so, als hätte es wieder auf Papa gewartet, denn am Morgen vom 31.12.17 kam es dann nach 4 Tagen wehenartigen Schmerzen zur Welt. 

Wir haben uns für eine Sammelbestattung entschieden, doch ich las auch, dass es schwierig wird so eine Möglichkeit zu bekommen. Im Krankenhaus werden Mamas gefragt, was ihr Wunsch ist, doch uns hat niemand gefragt, was unser Wunsch ist. Warum haben Mamas, die einen natürlichen Abgang haben, nicht das gleiche Recht wie bei einer Ausschabung?

Das SternenEltern Team Saarland setzte sich sehr für uns ein, damit wir unsere Mupfel auch bestatten dürfen. Dafür danken wir euch!

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